Der Hüftbruch

Symptome:

Die Patienten klagen über Schmerzen in der Leiste und können das Bein nicht belasten oder drehen.

Ursachen:

Eine Hüftfraktur ist ein Bruch am oberen Ende des Oberschenkels nahe der Verbindung mit dem Becken.
Die meisten Hüftfrakturen sind eine Folge von Verletzungen (z. B. Sturz oder Verkehrsunfall). Bei älteren Patienten ist er Hinweis für eine Osteoporose.

Diagnostik:

Bei der körperliche Untersuchung findet sich häufig ein verkürztes, nach außen gedrehtes Bein. Beim Drehen des Beines treten Schmerzen auf, und im Allgemeinen kann der Patient nicht gehen. Die Diagnose wird durch Röntgen bestätigt. Wenn die Fraktur auf dem Röntgenbild nicht sofort erkennbar ist, jedoch klinisch der Verdacht besteht, wird eine CT- oder MRT-Untersuchung durchgeführt.

Therapie:

Bei Hüftfrakturen ist eine nichtoperative Behandlung nur selten zu empfehlen.

Je nach Anordnung der Fragmente im Röntgenbild können diese durch einen Nagel im Knochen, eine Platte auf der Oberfläche des Knochens oder durch Schrauben zusammengehalten werden. Bei schweren Frakturen, bei denen die Gelenkoberfläche nicht wiederhergestellt werden kann, ist eine Totalendoprothese erforderlich.